Die Analyse des Hochwasserereignisses von 2022 im Oberbergbach brachte überraschende Erkenntnisse. Die tatsächlich mobilisierte Wildholzmenge lag deutlich unter den ursprünglichen Annahmen. Als Hauptquellen wurden Uferanbrüche im Verlauf des Hauptbaches identifiziert, während die Seitengräben nur geringfügig zum Wildholzaufkommen beitrugen.
Bemerkenswert: Die Ufervegetation im Bereich des Hauptgerinnes war überwiegend von relativ geringer Höhe, was zu kleineren Dimensionen des mobilisierten Holzes führte. Dies ist ein deutlicher Erfolg einer gut angepassten Bewirtschaftung.
Die mit der Methode gewonnenen Informationen dienen als Basis für gezielte Schutzmaßnahmen. Im Falle des Oberbergbachs konnten die für das Wildholzaufkommen maßgeblichen Bereiche identifiziert und entsprechende Bewirtschaftungsmaßnahmen bereits umgesetzt werden.






