Spitzenreiter bei den Baumhöhen ist die Schwarzpappel. Am Rhein erreicht sie Oberhöhen (100 stärkste Bäume je Hektar) von knapp 9-10 m, an der Donau über 6 m (Abbildung 4). Der höchste Baum steht mit 13 m auf der Rastatter Eschen-Freifläche. Es folgen Hybrid-Platane mit Oberhöhen von 6,5-8,5 m, Feldahorn (5,7-6,8 m), Flatterulme (5,9 m), Wildbirne…

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Alternative Baumarten für den Auwald

Spitzenreiter bei den Baumhöhen ist die Schwarzpappel. Am Rhein erreicht sie Oberhöhen (100 stärkste Bäume je Hektar) von knapp 9-10 m, an der Donau über 6 m (Abbildung 4). Der höchste Baum steht mit 13 m auf der Rastatter Eschen-Freifläche. Es folgen Hybrid-Platane mit Oberhöhen von 6,5-8,5 m, Feldahorn (5,7-6,8 m), Flatterulme (5,9 m), Wildbirne (4,4-5,8 m) und Stieleiche (4,0-5,2 m). Die niedrigsten Baumarten, der Tulpenbaum (3,4-5,0 m) und die Winterlinde (2,8 m), sind gleichzeitig diejenigen mit den höchsten Ausfallraten.

 Innerhalb der Baumarten schwanken die Messwerte der Höhen stark. Die mittlere Höhe liegt oft in etwa bei der Hälfte der maximalen Höhe. Bei allen Baumarten gibt es kleine Exemplare: Kaisheim (3,9 m), Genderkingen (3,4 m) und Rastatt (3,3 m). Da in Rastatt mit Flatterulme und Winterlinde zum Teil andere Baumarten als auf den übrigen Flächen stehen, lassen sich die Werte jedoch nur eingeschränkt vergleichen. Die Baumhöhen von Schwarzpappel, Hybrid-Platane und Wildbirne fallen am Oberrheingraben im Schnitt höher aus als an der Donau. Die Gründe dafür dürften hauptsächlich im unterschiedlichen Klima mit höheren Temperaturen und einer längeren Vegetationszeit am Rhein liegen.


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