Die Buche wird auch in Zukunft eine wichtige Baumart in Mitteleuropa bleiben, aber nicht mehr überall dort, wo sie heute noch vorkommt. Weite Teile ihres Kernareals sind betroffen. Die Intensität der Veränderungen hängt stark vom tatsächlichen Verlauf des Klimawandels ab. Besonders wichtig ist es, die Bestände durch waldbauliche Massnahmen klimastabiler zu machen, rechtzeitig geeignete andere Baumarten einzubringen und dabei die lokalen Standortbedingungen zu berücksichtigen.
Die Forschung der letzten 20 Jahre hat unser Verständnis über die Reaktion der Buche auf den Klimawandel deutlich verbessert und es zeigt sich, dass die 2004 als sehr pessimistisch eingeschätzte Studie nach heutigem Kenntnisstand weitgehend bestätigt wird. Die damalige kontroverse Diskussion war aber auch Ausgangspunkt für eine intensive Erforschung der Klimasensitivität von Buchenwäldern. Diese Forschung ermöglicht heute eine bessere Risikoabschätzung und eine gezieltere Anpassung der waldbaulichen Praxis.
Neue webbasierte Anwendungen helfen, standortgerechte Entscheidungen zu treffen. Dennoch sind weitere Forschungsanstrengungen notwendig, insbesondere um klimaangepasste Herkünfte und deren langfristige Entwicklung zu untersuchen.






