Verschiedene Projekte befassen sich derzeit mit der Erkennung von Totholz über verschiedene Methoden der Nah- und Fernerkundung. Mit dem der Untersuchung zugrundeliegenden Ziel, den Feuerwehren und dem Forstpersonal im Land eine flächige Information bereitzustellen, schied die Mehrzahl aller Verfahren, die Daten nur für einzelne Gebiete bereitstellen können, von vorneherein aus. Eine Verifizierung von vorhandener, flächig vorliegender Information vor Ort führte zu der Erkenntnis, dass in ausgewiesenen Flächen mit abgestorbenen Bäumen diese häufig nicht (mehr) vorhanden sind. Dabei zeigen die nachfolgend dargestellten Ergebnisse, dass dies oft weniger auf eine fehlerhafte Erkennung als auf die Tatsache zurückzuführen ist, dass Schadholz in der überwiegenden Zahl der Fälle rasch entnommen wird.
Damit bekamen die Ergebnisse der Akteursbefragung eine wesentliche Bedeutung für die Beschreibung der Wirkungen von Totholz auf das Waldbrandmanagement. Hierbei wurde auf eine Erhebung von Flächen fokussiert, die außerhalb von (i. d. R. kartographisch erfassten) Flächen liegen, in denen eine Totholzanreicherung explizit erwünscht, mindestens aber toleriert wird (z. B. Bannwälder, Waldrefugien, Habitatbaumgruppen; Teile von Nationalparks und Naturschutzgebieten; im Weiteren vereinfacht als “Naturschutzflächen” bezeichnet).
Die Umfrage wurde von insgesamt 189 Personen beantwortet, ca. 85% davon waren Revierleiter und Revierleiterinnen. Am häufigsten vertreten waren Reviere zwischen 1000-1500 ha Größe (48%) was auf eine Repräsentativität innerhalb Baden-Württembergs hindeutet.






