Forstbetriebe konnten Aufschwung 2023 nicht fortsetzen
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Im PB1 Holz und andere Erzeugnisse wurde im Privatwald ein Ertrag (ohne Förderung) von 588 €/ha und im Körperschaftswald von 559 €/ha erzielt. Davon entfallen auf das reine Holzgeschäft im Privatwald 535 €/ha und im Körperschaftswald 517 €/ha. Der Gesamtertrag der Betriebe generiert sich damit in beiden Eigentumsarten zu fast 90 % aus dem Holzverkauf.…

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Forstbetriebe konnten Aufschwung 2023 nicht fortsetzen

Im PB1 Holz und andere Erzeugnisse wurde im Privatwald ein Ertrag (ohne Förderung) von 588 €/ha und im Körperschaftswald von 559 €/ha erzielt. Davon entfallen auf das reine Holzgeschäft im Privatwald 535 €/ha und im Körperschaftswald 517 €/ha. Der Gesamtertrag der Betriebe generiert sich damit in beiden Eigentumsarten zu fast 90 % aus dem Holzverkauf. Die übrigen Einnahmen im PB1 stammen aus dem Verkauf von forstlichen Nebenerzeugnissen, aus Liegenschaften, aus der Jagd und aus sonstigen Einnahmen (z. B. Zinserträge, Veräußerung von Anlagegütern).

Der Betriebsaufwand im PB1 stieg im Körperschaftswald von 325 €/ha auf 388 €/ha und im Privatwald von 198 €/ha auf 229 €/ha. Insbesondere die Kosten für Holzeinschlag, -rückung und -transport haben sich mit einem Anstieg von 184 €/ha auf 225 €/ha im Körperschaftswald und von 113 €/ha auf 125 €/ha im Privatwald gegenüber dem Vorjahr deutlich erhöht. Für die sonstigen Betriebsarbeiten (Walderneuerung, Waldpflege, Waldschutz und Walderschließung) sowie die übrigen Kostenstellen (Nebenerzeugnisse, Liegenschaften, Jagd) wurden im Körperschaftswald mit insgesamt 164 €/ha 21 €/ha mehr und im Privatwald mit 104 €/ha 23 €/ha mehr investiert als im Vorjahr. Der deutliche Unterschied zwischen den Eigentumsarten in der Höhe des Betriebsaufwands im Produktbereich 1 ergibt sich dadurch, dass in den Körperschaftswaldbetrieben deutlich häufiger eigene Waldarbeiter tätig sind, während im Privatwald die Waldarbeiten vermehrt durch Unternehmer und Selbstwerber erledigt werden. Dadurch reduzieren sich im Privatwald die hohen Ausgaben für die Lohnnebenkosten.

Die Verwaltungskosten im PB1 blieben mit 111 €/ha im Privatwald auf Vorjahresniveau und erhöhten sich im Körperschaftswald um 5 €/ha auf 114 €/ha.


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