
Indikatoren für das Wachstumsverhalten
Solche Wachstumskurven können zu Standortschronologien zusammengefasst werden und sind ein guter Indikator für das allgemeine Wachstumsverhalten auf einem bestimmten Standort bzw. für eine Baumart. In Extremjahren zeigen die Kurven überregionale Reaktionen, die als Zeigerjahre identifiziert werden können. Beispiele für solche Zeigerjahre sind die sehr trockenen Jahre 2003 und 2018, was sich in einem verringerten Wachstum der Hauptbaumarten widerspiegelt. Wie stark und auf welche Art und Weise Bäume auf Extremereignisse reagieren, hängt dabei zum einem vom Standort, zum anderen von der Baumart selbst ab. So zeigen beispielsweise Buchen oft eine zeitversetzte Reaktion auf Trockenstress, was sich sowohl im Wachstum als auch in einer Verlichtung der Kronen äußert. Eichen und Kiefern gelten bisher als relativ trockenresistent. Im Jahr 2018 wurden jedoch auch für diese Baumarten Probenahmenflächen (Plots) identifiziert, die ein hohes Risiko, d.h. eine deutliche negative Standortswasserbilanz aufwiesen.
Gradienten-Design: Um zu identifizieren, wie sich die verschiedenen Baumarten entlang eines Gradienten der Standortswasserbilanz unterscheiden, wurden für das Projekt im Winter 2022/2023 insgesamt 1340 Bohrkerne von 670 Bäumen auf jeweils 13 Plots pro Baumart gewonnen. Der Gradient für jede Baumart ist dabei so gewählt, dass die baumartenindividuellen Trockenstressgrenzen (durchschnittliche Standortswasserbilanz in der Vegetationsperiode im Zeitraum 1990 bis 2020) abgebildet werden. So erstrecken sich die einzelnen Gradienten von trockenen Plots (mit höherem Risiko) zu feuchten Plots (mit geringerem Risiko).
Dieser Text und Bilder wurden mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt. Im Sinne der Transparenz und gemäß den Standards der EU-KI-Verordnung weisen wir darauf hin, dass die Inhalte anschließend einer sorgfältigen redaktionellen Prüfung und menschlichen Kontrolle unterzogen wurden. Die endgültige redaktionelle Verantwortung liegt beim Herausgeber.





