Waldpflege und Holzernte in der Kunkheide und Maiburg
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Niedersächsische Landesforsten fördern den naturnahen Waldumbau (Ankum) Um den naturnahen und klimagerechten Waldumbau in der Kunkheide und der Maiburg weiterzuentwickeln, führt das Forstamtes Ankum der Niedersächsischen Landesforsten im Juli, August und September dieses Jahres Arbeiten in den Waldgebieten durch. Außerdem betreibt es Verkehrssicherung an den Gemeindewegen und gestaltet einen Teil des Waldrandes mit Sträuchern. Naturnaher…

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Waldpflege und Holzernte in der Kunkheide und Maiburg

Niedersächsische Landesforsten fördern den naturnahen Waldumbau

(Ankum) Um den naturnahen und klimagerechten Waldumbau in der Kunkheide und der Maiburg weiterzuentwickeln, führt das Forstamtes Ankum der Niedersächsischen Landesforsten im Juli, August und September dieses Jahres Arbeiten in den Waldgebieten durch. Außerdem betreibt es Verkehrssicherung an den Gemeindewegen und gestaltet einen Teil des Waldrandes mit Sträuchern.

Naturnaher Waldbau mit LÖWE

„Auf einem Teil der Waldflächen in der Kunkheide und der Maiburg hat bereits mein Vorgänger Buchen gepflanzt und damit den naturnahen Waldumbau gemäß unseres LÖWE-Konzeptes begonnen“, schildert Valentin Egbert, Leiter der Försterei Maiburg, den Grund für die Maßnahmen. LÖWE steht dabei für die langfristige, ökologische Waldentwicklung im Landeswald. Jetzt folgt der nächste Schritt.

Das Forstamt plant auf etwa 50 % der Fläche der Kunkheide und auf 15 % (ca. 90 Hektar) der Maiburg Arbeiten. Die mittlerweile 10-25-jährigen Buchen (in der Kunkheide) brauchen nun etwas mehr Raum. Dafür entnehmen die Forstleute die hiebsreifen, alte Kiefern und Fichten, die über den Buchen stehen. Weitere Nadelholzbestände in den Waldgebieten bereitet Egbert mit seinem Team vor, um weitere junge Buchen pflanzen zu können. Hier schafft er Platz und entfernt gleichzeitig einen Teil der invasiven Spätblühenden Traubenkirsche, welche den heimischen Baumarten Konkurrenz macht.

Verkehrssicherung an den Wegen

„Weiterhin wollen wir an den Gemeindewegen beider Forstorte die Verkehrssicherheit gewährleisten. Dazu entfernen wir kranke und abgestorbene Bäume, die auf den Weg zu fallen drohen. Damit machen wir den Wald auch für Erholungssuchende sicherer. Einen Teil des Waldrandes wollen wir mit heimischen Sträuchern bepflanzen, um ihn für die heimische Tier-, vor allem Insektenwelt interessanter zu gestalten“, so Valentin Egbert weiter.

Den Naturschutz haben die Forstleute dabei im Auge. Alte Bäume mit Spechthöhlen oder Totholz abseits der Wege bleiben als ökologische Nischen erhalten. Die Maßnahmen beginnen in den reichstrukturierten, artenreichen Laubmischwaldbereichen erst nach der Brut- und Setzzeit. Außerdem ist im Sommer der Boden trocken, so dass die Waldwege durch die fahrenden Maschinen nicht kaputtgemacht werden.

Wegesperrungen bitte beachten

Die Arbeiten starten Mitte Juli und dauern voraussichtlich bis Ende September an. Aus Sicherheitsgründen sperren die Forstleute während der Maßnahmen immer wieder einzelne Wege. Davon betroffen sind auch die Waldlehrpfade „Vosspädken“ und in der Kunkheide. Das Forstamt bittet Erholungssuchende diese zu beachten, um sich und die arbeitenden Forstwirtinnen und Forstwirte nicht zu gefährden.

 

Bilder (Landesforsten/Schmidt) zum kostenlosen Download finden Sie hier.

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Weiterlesen: Waldpflege und Holzernte in der Kunkheide und Maiburg auf https://www.landesforsten.de/blog/2025/07/09/waldpflege-und-holzernte-in-der-kunkheide-und-maiburg/